Auch vergleichbare Immobilien in unmittelbarer Nähe können sich preislich deutlich unterscheiden
Wer ein Auto verkaufen möchte, hat es leicht: Ein Blick auf gängige Internetplattformen oder in die Schwackeliste und der Vergleich von Modell, Baujahr und Laufleistung genügen, um einen realistischen Preis zu ermitteln. Viele Immobilienbesitzer schätzen die Situation beim Verkauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung ähnlich ein. Nach Angaben des Immobilienvermittlers PlanetHome AG spielen bei der Preisermittlung von Immobilien jedoch deutlich mehr komplexe Faktoren eine Rolle als bei Fahrzeugen. Der Verkauf wird dadurch oft zu einem schwierigen Unterfangen.
Wichtigster Faktor bei der Wertermittlung bleibt die Lage: Befindet sich das fragliche Haus in einer starken Wirtschaftsregion, kann oft ein weit höherer Preis angesetzt werden als in strukturschwachen Gegenden. Entscheidend ist auch die Lage innerhalb einer Stadt oder Region – und hierbei geht es nicht nur um das Stadtviertel. „Oft weichen die Preise bei vergleichbaren Immobilien von Straße zu Straße deutlich ab. Ein toller Panoramablick in einer ruhigen Straße etwa lässt den Wert deutlich steigen – eine laute Hauptverkehrsstraße oder ein überlaufenes Einkaufszentrum in direkter Nachbarschaft hingegen führt zu niedrigeren Preisen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.
Infrastruktur als ein entscheidender Faktor
Neben der Wohlfühlatmosphäre spielt die Infrastruktur eine wichtige Rolle – oberstes Kriterium ist dabei der öffentliche Nahverkehr: Orte mit guter Anbindung an größere Städte sind im Vorteil. Kindergärten und Schulen sind meist positive Faktoren, wenn sie nicht direkt an das Objekt angrenzen – denn sonst fürchten insbesondere ältere Käufer den hohen Lärmpegel. Nahe gelegene Arztpraxen und gute Einkaufsmöglichkeiten wirken sich ebenfalls begünstigend aus.
Vorteil für helle, klassisch geschnittene Wohnungen und Massivbauten
„Die größten Fehler machen Besitzer, wenn sie eigene Präferenzen überbewerten. Viele gehen davon aus, dass die Individualität ihrer Immobilie den Wert steigere. Tatsächlich sind aber klassisch geschnittene Wohnungen in der Regel gefragter als verwinkelte. Auch der mit viel Liebe ausgebaute Hobbykeller wirkt sich entgegen der Einschätzung des Inhabers oft wenig wertsteigernd aus“, sagt Robert Anzenberger. Tatsächlich liegen helle, moderne und gut renovierte Wohnungen mit viel Platz in der Gunst der Interessenten ganz vorn.
Entscheidende Punkte sind auch Bauweise und Zustand. Der solide Massivbau mit aufwändig gearbeiteten Fassaden und hochwertigen Dachziegeln steht einem einfachen Fertigbau oder dem veralteten Massivbau mit einer Dachabdeckung aus Kunststoff gegenüber. Und ein gut saniertes, energieeffizientes Eigenheim lässt sich zu deutlich besseren Preisen verkaufen als ein Haus mit Sanierungs- und Renovierungsstau.
Lage, Zustand, Ausstattung, Bauweise – die Vielzahl der Faktoren lässt die Wertermittlung der Immobilie zu einem komplexen Unterfangen werden. „Wer sich intensiv damit beschäftigt hat und wirklich gut auskennt, kann den Verkauf auf eigene Faust abwickeln. Ist das nicht der Fall, sollten Eigentümer einen Experten zurate ziehen, der auf Grundlage von fundierter Markterfahrung einen realistischen Preis ermittelt. So lässt sich verhindern, dass der Verkauf zu einem finanziellen und organisatorischen Abenteuer wird“, empfiehlt Robert Anzenberger.
Unternehmenskontakt:
PlanetHome AG
Michael C. Schmitt
Pressereferent
Apianstraße 8
85774 München/Unterföhring
Telefon: +49 89 767 74-347
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michael.schmitt(at)planethome.com
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Agenturkontakt:
michael(at)schmitt-kommuniziert.de
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Über PlanetHome:
Die PlanetHome AG ist einer der führenden Immobiliendienstleister mit den Kernbereichen Vermittlung und Finanzierung von Wohnimmobilien. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 440 Mitarbeiter und gehört zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand.
In der Immobilienvermittlung ist PlanetHome mit über 75 Büros in Deutschland und Österreich repräsentiert. Jährlich vermittelt der Immobiliendienstleister etwa 4.800 Objekte. Dabei setzt das Unternehmen auf die Kooperation mit renommierten Großbanken und modernste Technologie, um Verkäufer und Käufer zielgerecht zusammenzuführen. Der durch PlanetHome angebotene Service reicht von der Wertermittlung über die fundierte Beratung und die Vermarktung der Immobilie bis hin zur Vorbereitung des Kaufvertrags und der Begleitung zum Notar.
In der Immobilienfinanzierung ist PlanetHome Marktführer im Bereich der partnerbasierten Baufinanzierungsvermittlung mit jährlich über 20.000 vermittelten Darlehen. Dabei bietet das Unternehmen keine eigenen Darlehen an, sondern ermöglicht es seinen Partnern – zum Beispiel Privatbanken, Sparkassen oder Vermittlerorganisationen – eine Baufinanzierung aus dem Angebot von über 70 Finanzierungsgebern an die eigenen Kunden zu vermitteln. Auf Basis der Kundendaten wird über eine webbasierte Finanzierungplattform der jeweils optimal passende, günstigste Kredit herausgesucht. Neben der TÜV-geprüften Plattform bietet das Unternehmen seinen Partnern umfassende Beratung und Unterstützung bei der Abwicklung in jedem einzelnen Finanzierungsfall.
Weiterführende Informationen unter www.planethome.com.
Quelle: openPR
Laut Studie der Dr. Lübke GmbH ist der Standort das wichtigste Anmietungskriterium für Büromieter in Dresden.
In der Elbmetropole zieht es die meisten Büromieter an eine bessere Adresse. So das Ergebnis der jährlich erscheinenden Studie „Trendguide Büroanmietungen Dresden“ der Dr. Lübke GmbH. Befragt wurden 50 Unternehmen, die in 2008 neue Büroräume in Dresden angemietet haben. Über ein Drittel der befragten Mieter bewegte der Wunsch nach einem repräsentativeren Umfeld zur Suche nach einem neuen Büro. Zweitwichtigster Anlass für den Umzug war zusätzlicher Raumbedarf. Auffällig ist, dass sich in Dresden verhältnismäßig viele der befragten Mieter notgedrungen nach neuen Büroflächen umschauen mussten, da ihnen gekündigt oder ihr Mietvertrag nicht verlängert wurde.
„Wie schon 2007 war die Nettoabsorptionsrate auch 2008 in Dresden erfreulich hoch. So resultieren 42 Prozent aller Büroanmietungen in der sächsischen Landeshauptstadt aus einer echten Flächennachfrage durch überregionale Zuzüge, Neugründungen oder zusätzlichen Flächenbedarf bereits ansässiger Unternehmen“, kommentiert Dr. Eckhard Kaiser, Regionalleiter Dresden der Dr. Lübke GmbH die Ergebnisse der Umfrage. Allerdings machten Neugründungen nur noch 18 Prozent der Anmietungen aus – 2007 waren es noch 32 Prozent. Auch ist der Anteil der Unternehmen, die sich mit dem Umzug verkleinert haben ist gegenüber 2007 um 9 Prozent angestiegen auf 24 Prozent.
Lage und Flächengröße bedingen Umzüge
Gegen den Trend in anderen Bürohochburgen, wie Frankfurt oder Düsseldorf, in denen Platzmangel die meisten Mieter zum Umzug bewegte, zog es die meisten Mieter (34 Prozent) in der Elbmetropole vor allem in ein repräsentativeres Umfeld oder in eine verkehrsgünstigere Lage. Gleichwohl liegt der Wunsch nach einem größeren Büro in Dresden mit 32 Prozent auf Platz zwei der genannten Motive.
Kostendruck noch verhalten
Auch in Dresden sind die Auswirkungen der Finanzkrise noch verhalten. Für nur sechs Prozent war die Suche nach einem günstigeren und für vier Prozent nach einem kleineren Standort ausschlaggebend für den Umzug. Dies spiegelt sich auch in den Antworten auf die Frage „Würden Sie sich unter der heutigen konjunkturellen Lage wieder für die Anmietung Ihrer neuen Fläche entscheiden?“ wider. Für Dr. Kaiser zeigen sich die Dresdner Mieter bislang noch sichtlich unbeeindruckt von der Finanzkrise: „86 Prozent würden heute definitiv wieder die gleiche Anmietungsentscheidung treffen und die restlichen 14 Prozent wahrscheinlich ebenfalls.“ Auch würde keiner der Befragten seine Anforderungskriterien an die Fläche revidieren und heute beispielsweise ein günstigeres oder kleineres Büro bevorzugen.
Viele unfreiwillige Umzüge
Hinter der Angabe „andere Gründe“ (28 Prozent) bei der Abfrage des wichtigsten Motivs für den Umzug verstecken sich viele unfreiwillige Umzüge. „Viele Mieter machten sich gezwungenermaßen auf die Suche nach einem neuen Büro, da ihr alter Vermieter ihnen gekündigt hat oder den Mietvertrag nicht weiter verlängerte. Die Gründe dafür sind vielfältig: Das Bürogebäude wurde abgerissen oder verkauft, der Vermieter meldete Eigenbedarf an oder war gar insolvent“, erklärt Dr. Kaiser das Phänomen.
Kurze Suchdauer
War die Entscheidung für einen Umzug erst mal gefallen, fand sich in Dresden sehr schnell – in zwei Drittel aller Fälle in weniger als drei Monaten – eine passende Fläche. Dabei war jedoch kein Unternehmen bereit, bei der Lage des neuen Standortes Abstriche zu machen. So gaben fast 80 Prozent an, dass die Lagequalität des neuen Büros besser ist – beispielsweise hinsichtlich seiner Werbewirksamkeit oder durch eine günstigere Verkehrsanbindung. Bei der Ausstattung kommt den Dresdner Büromietern der hohe Ausbaustandard der vielen Neubauten, die nach der Wiedervereinigung entstanden zu Gute. So bezogen lediglich drei Prozent ein Büro mit einer einfacheren Ausstattung.
Geringe Mietsteigerungen
Die Kosten für die repräsentativeren Räumlichkeiten hielten sich jedoch meist im Rahmen. Nur ein Drittel der Befragten muss für das neue Büro eine höhere Miete zahlen – ein Viertel kommt sogar in den Genuss einer günstigeren Miete. Da die Mietpreise in Dresden in den letzten Jahren nur sehr moderat angestiegen sind und es geringe Preisunterschiede zwischen den einzelnen Teilmärkten gibt, dürfte die tatsächliche Mietsteigerung in den meisten Fällen nicht groß ins Gewicht fallen.
Nachhaltigkeit noch in den Kinderschuhen
Auch wenn der Aspekt „Kostensparen durch Anmietung energieeffizienter Flächen“ verstärkt in den Fokus gerückt ist, ist dessen Relevanz für die Anmietungsentscheidung noch relativ gering. Zwar war ein Drittel der Mieter die Energiebilanz der neuen Fläche wichtig – sechs Prozent davon sogar sehr wichtig – aber immerhin 22 Prozent erachten das Thema für weniger wichtig und 45 Prozent gar für unwichtig. „Gleichwohl erwarten wir, dass mit steigenden Energiekosten und Verschärfung der wirtschaftlichen Lage die Höhe der Nebenkosten die Entscheidung für oder wider eine Fläche zunehmend beeinflussen wird“, ist sich Dr. Kaiser sicher.
Für die Kurzstudie „Trendguide Büroanmietungen Dresden“ hat Dr. Lübke 50 Unternehmen telefonisch befragt, die 2008 neue Büroräume in Dresden gemietet haben.
Dr. Lübke GmbH
Simone Schreer
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Die Dr. Lübke GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 1968 gegründet und gehört heute zu den führenden Makler- und Beratungsunternehmen in Deutschland. Das Leistungsspektrum reicht von der klassischen Vermittlung von Gewerbe- und Investmentimmobilien über Research, HotelServices sowie Consulting & Valuation bis hin zum Asset Management.
Bundesweit sind mehr als 100 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Dresden, Düsseldorf, Stuttgart, München und Frankfurt tätig. Als Mitglied des Maklerverbundes Oncor International hat Dr. Lübke Zugang zu über 220 Schlüsselmärkten weltweit.
Quelle: openPR